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Hochwasserschutz

Diskussionen zum aktuellen Thema

Ein Thema welches die Bevölkerung nicht mehr hören kann, wir fassen uns deshalb kurz. Seit fast einen Jahrzehnt wird unserer Bevölkerung ein Hochwasserschutz versprochen - nur bis jetzt kann man weit und breit nichts davon erkennen.

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Grundsätzlich dazu; es soll eine Schutzvariante mittels Winkelstützmauern aus Stahlbeton beidseitig entlang des Piestingflusses durch verbautes "schützens würdiges" Gebiet unserer Marktgemeinde gebaut werden, geht es nach derzeit gültigen Gemeinderatsbeschlüssen. 

Wir sind nicht gegen einen Hochwasserschutz wie es fälschlicherweise durch andere kommuniziert wird. Wir sind für eine sinnvolle Variante welche auch mit dem Ortsbild in Einklang steht.

Denn sind die Mauern einmal gebaut, werden sie uns bestimmt 100-200 Jahre begleiten. Wer das momentane Projekt genau kennt weiß, dass zB auf Höhe der Piestingbrücke/Schulgasse die Winkelstützmauer gleich hoch wie das Brückenniveau sein wird - eine Vorstellung die uns Gänsehaut bereitet. Es gibt jedoch die Möglichkeit, die Variante mit den Stützmauern mit einem Retentionsbecken (großräumiges Ausdehnungsbecken) zu kombinieren. Wir wissen, dass Wöllersdorf aufgrund der exponierten Lage "Ausgang Piestingtal" die höchsten Wassermassen bei einem 100-Jährigen Hochwasser zu "verkraften hat" daher wird man nicht gänzlich auf Mauern sog. lineare Maßnahmen verzichten können. Aber es kann durch ein Retentionsbecken auf die Höhe dieser Mauern massiver Einfluss genommen werden. Um aber genauere Aussagen tätigen zu können, müsste dies genauer untersucht werden und genau davor scheut sich so mancher politischer Mitbewerber. Bei einen Projekt welches die bisher größte Ausgabe der Gemeinde darstellt, kann es nicht an der Sturheit einzelner scheitern, dass man keine zusätzlichen Untersuchungen über eine alternative bzw. kombinierte Lösung anstellt.

Übrigens, das bisher eingereichte Projekt wurde heuer der wasserrechtlichen Bewilligung unterzogen, ein positiver Bescheid wurde zwar schon zugestellt - jedoch wurde dieser von betroffenen Anrainern beeinsprucht und ist daher auch noch nicht rechtskräftig. Der Akt liegt seither bei der Oberbehörde zur Berufungsentscheidung - eine Untersuchung bez. einer kombinierten Schutzvariante hätte bereits während dieser Zeit angestellt werden können und es gäbe keinen Zeitverlust. Sollte sich herausstellen, dass die Höhe der Schutzmauern selbst in Kombination mit einem Retentionsbecken nicht wesentlich niedriger ist, können wir auch ruhigen Gewissens dem derzeitigen Projekt unsere Zustimmung erteilen.

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Magazin Halbjahresbilanz 2018

Berichte zu vielen weiteren Projekten für unsere Gemeinde finden Sie in unserem Magazin zur Halbjahresbilanz.

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