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AUS für Klärschlammanlage

Klaerschlammanlage

In den Anfängen des Jahres 2011 war die Aufregung in und rund um unsere Marktgemeinde groß, nachdem bekannt wurde, dass die Firma Kalogeo Anlagenbau GmbH eine Klärschlammverwertungsanlage in Wöllersdorf-Steinabrückl errichten wollte. 

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Nach intensiven und langwierigen Verhandlungen mit der Geschäftsführung der Firma Kalogeo gelang es Bürgermeister Gustav Glöckler nun endlich – im Wege des freiwilligen Dialoges – eine für unsere Gemeinde zufrieden stellende Lösung herbei zu führen. Unser Bürgermeister unterstützt vom Klubobmann Klaus Schneeberger, hat seit 29. September 2010 mit der Kalogeo-Geschäftsführung verhandelt. Ausgangspunkt dieser Verhandlungen war im Übrigen ein Projekt, das nach rechtlichen Gesichtspunkten höchstwahrscheinlich eine Genehmigung bekommen hätte. Dieser Erfolg ist umso bedeutender, da parallel dazu diverse Widerstandsbekundungen und Unterschriftenaktionen – es wurden über 1000 Unterschriften gesammelt und bei der BH Wiener Neustadt eingereicht – den Widerstand und Unwillen eines Großteils der dort ansässigen Bevölkerung zeigte. 

Hier die Stellungnahme von LAbg. Klaus Schneeberger: „Während wir im Hintergrund seit Monaten intensiv nach Lösungen gesucht haben, hat Dr. Leitner mit seiner SPÖ erst vorletzte Woche bemerkt, dass es dieses Problem überhaupt gibt. Er hat unnötig Angst geschürt. Hätte Herr Leitner nämlich mit der Kalogeo-Geschäftsführung und dem Bürgermeister gesprochen, hätte er gewusst, dass die Weichen schon Richtung ‚Aus‘ für den Standort Wöllersdorf-Steinabrückl gestellt sind. Ich frage mich welches Amtsverständnis das ist: Monate das Thema verschlafen, dann eine Pressemeldung hinausgeben und wieder weg sein. Für mich ist es befremdend, dass ein Landeshauptmann-Stellvertreter Öl ins Feuer gießt und nicht löscht. Im Unterschied dazu waren wir die Feuerwehr, denn: die Klärschlammverwertungsanlage kommt nicht nach Wöllersdorf-Steinabrückl“, so Schneeberger. 

Die Stellungnahme unseres Bürgermeisters: „Ich möchte ausdrücklich betonen, dass wir nicht gegen das Projekt der Klär-schlammverwertungs-anlage waren – ganz im Gegenteil: Wofür wir uns stark gemacht haben, ist, dass auf die Anliegen der Bevölkerung eingegangen wurde. Von Anfang an hatte ich Verständnis für die Anliegen und Ängste der Bewohnerinnen und Bewohnern, weshalb ich mich immer für eine Lösung stark gemacht habe. Gleichzeitig bedaure ich es, dass einzelne Parteien – trotz des einstimmigen Auftrages des Gemeinderats an mich als Bürgermeister eine positive Lösung dieses Problems zu erreichen – politisches Kapital aus dieser Sache schlagen wollten und damit eine Lösung im Sinne der Bevölkerung gefährdet haben. Umso mehr bin ich der Firma Kalogeo dankbar, dass wir gemeinsam zu dieser Lösung gekommen sind, wodurch damit die Bürgerinnen und Bürger mit dem heutigen Tag Sicherheit haben. Es gibt bereits eine Initiative mittels einer Umwidmung der Flächen die Lebensqualität nachhaltig abzusichern“. 

KaserneAm Samstag, dem 25.04.11, haben VPNÖ-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger, Kalogeo-Geschäftsführer DI Dr. Peter Michael Ramharter und Bgm. Ing. Gustav Glöckler in einem Pressegespräch das „Aus“ für den Standort Wöllersdorf bekannt gegeben. {/slides}

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Berichte zu vielen weiteren Projekten für unsere Gemeinde finden Sie in unserem Magazin zur Halbjahresbilanz.

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